No to NATO! No to war! Erklärung des geschäftsführenden Parteivorstands der LINKEN

Morgen werde ich bei den Protesten gegen den NATO-Gipfel in Brüssel dabei sein. Diesen Text haben wir dazu heute im geschäftsführenden Parteivorstand der LINKEN beschlossen:

Mit großer Sorge blickt DIE LINKE auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedsstaaten am Donnerstag in Brüssel, an dem unter anderen auch US-Präsident Trump und der türkische Präsident Erdogan teilnehmen werden. Auf diesem Gipfel werden voraussichtlich die globalen Spannungen und Kriege verstärkt. Der Aufmarsch an der Grenze Russlands soll evaluiert und verstetigt werden, das gleiche gilt für die atomare Rüstung der NATO.

Die Mitgliedstaaten sollen zudem voraussichtlich verbindlich auf Militärausgaben in Höhe von mindestens 2 Prozent des BIP, die bereits bei früheren Gipfel beschlossen wurden, verpflichtet werden. Die NATO-EU-Zusammenarbeit soll weiter verstärkt werden, so soll die EU zukünftig noch stärker als Militärblock agieren und durch ihre Aufrüstung und ihren Einsatz rund um Europa, im Mittleren Osten und in Afrika den US-amerikanischen Truppen den Rücken freihalten für deren stärkere Konzentration am Pazifikraum.

Auf der Tagesordnung stehen zudem die Kriege in der Ukraine, in Syrien und Afghanistan. In Afghanistan z.B. sollen die NATO-Truppen wieder aufgestockt werden.

Trotz der undemokratischen Entwicklung in der Türkei und der jüngsten Ablehnung von Besuchen deutscher Parlamentarier*innen in der Türkei wird der türkische Staatschef voraussichtlich als geostrategisch wichtiger Partner hofiert.

DIE LINKE setzt sich klar gegen das 2 Prozent-Ziel der NATO ein, sie fordert umfassende Abrüstung, auch im Bereich der Atomwaffen und ein Ende der NATO-Aufrüstungs- und Kriegspolitik. Die NATO ist Teil der globalen Eskalation, sie ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung, deswegen setzt sich DIE LINKE für eine Entspannungs- und Friedenspolitik jenseits der NATO ein.

DIE LINKE unterstützt die geplanten Anti-NATO-Proteste in Brüssel und wird mit zahlreichen Mitgliedern an den Demonstrationen und am internationalen Gegengipfel teilnehmen.

„Miethaie zurückbeißen!“ – Aktion gegen hohe Mieten in Freiburg

Wir beißen die Miethaie zurück! Heute haben wir mit unserem kreativen Infostand über eines der dringendsten Themen in Freiburg informiert: die ständig steigenden Mieten. Es kann nicht sein, dass 50% des Einkommens für die Miete draufgehen! #WohnenIstMenschenrecht

Wir beißen die Miethaie zurück! Heute haben wir mit unserem kreativen Infostand über eines der dringendsten Themen in Freiburg informiert: die ständig steigenden Mieten. Es kann nicht sein, dass 50% des Einkommens für die Miete draufgehen! #WohnenIstMenschenrecht

Gepostet von Tobias Pflüger am Samstag, 20. Mai 2017

„Mehr von euch ist besser für alle!“ – Aktion zum Tag der Pflege

Internationaler Tag der Pflege! Wir waren an der Uni-Klinik Freiburg unterwegs, haben gute Gespräche mit Beschäftigten geführt und sind uns mit vielen einig: gute Gesundheitsversorgung kann nur klappen, wenn es genug Pflegekräfte gibt. Wir fordern deshalb 100.000 Pflegekräfte mehr und eine gesetzliche Personalbemessung! #Hunderttausend #DasMussDrinSein

Internationaler Tag der Pflege! Wir waren an der Uni-Klinik Freiburg unterwegs, haben gute Gespräche mit Beschäftigten geführt und sind uns mit vielen einig: gute Gesundheitsversorgung kann nur klappen, wenn es genug Pflegekräfte gibt. Wir fordern deshalb 100.000 Pflegekräfte mehr und eine gesetzliche Personalbemessung! #Hunderttausend #DasMussDrinSein

Gepostet von Tobias Pflüger am Freitag, 12. Mai 2017

Protest gegen Waffenexporte vor dem Firmensitz von Rheinmetall

Heute habe ich mit vielen anderen vor dem Berliner Firmensitz von Rheinmetall gegen den Export von Panzern in die Türkei demonstriert! Es ist schon unglaublich: die deutsche Bundesregierung lässt zu, dass Waffen in die Türkei geliefert werden, mit denen Krieg gegen die kurdische Zivilbevölkerung geführt wird, während man gleichzeitig ehemaligen türkischen Militärangehörigen politisches Asyl gewährt. Für mich ist die Position ganz klar: Rüstungsexporte verbieten, immer und egal wohin!

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Vom Gipfel nur Gutes – G-20-Außenministertreffen in Bonn: Gabriel will »mehr Verantwortung übernehmen«

Von Annette Hauschild, Bonn

Die Außenminister der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich zur Vorbereitung des Gipfels im Juli am Donnerstag und Freitag in Bonn getroffen. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) lobte die Konferenz am Donnerstag als wichtiges informelles Treffen zum Austausch »abseits des täglichen Krisenmanagements«. Während die Verhandlungen zum Syrien-Krieg und zum Ukraine-Konflikt an beiden Tagen wichtige Themen waren, wurde nicht bekannt, ob andere Krisenherde ebenfalls erörtert wurden.

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Aufrüstung ist hochgradig skandalös

Zu der heutigen Äußerung von Finanzminister Wolfgang Schäuble, Geld für mehr Militärausgaben sei vorhanden, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der LINKEN Tobias Pflüger:

Es ist skandalös, dass Wolfgang Schäuble signalisiert, dass noch mehr Spielraum für zusätzliches Geld für Militär und Rüstung vorhanden sei. Schon dieses Jahr wurde der Militärhaushalt um 8 Prozent erhöht, diese jährliche Erhöhung wollen Angela Merkel, Ursula von der Leyen und Wolfgang Schäuble offensichtlich bis 2024 verstetigen.

„Aufrüstung ist hochgradig skandalös“ weiterlesen