Antikriegstag: Entschieden gegen Faschismus

[…] Tobias Pflüger erinnerte in seiner Rede daran, warum der Antikriegstag begangen wird. Am 1. September 1939 griff Deutschland Polen an und löste damit den zweiten Weltkrieg aus. Dieser Krieg hat Millionen Tote verursacht. Millionen JüdInnen, Sinti und Roma, politische Widerständler starben in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern. Mit Blick auf die „Anti-Corona“- Proteste vergangenes Wochenende in Berlin sagte Pflüger: „Wer eine Demonstration mitmacht, in der gleichzeitig Neonazis mitlaufen, in der Reichsflaggen und Reichskriegsflaggen getragen werden, der verharmlost gleichzeitig das, was ich gerade als Geschichte beschrieben habe, und das darf nicht mehr sein, und es ist ein Symbol, dass es Rechten gelungen ist, mit Reichsflaggen vor dem deutschen Bundestag aufzutauchen. Ich halte das für unerträglich, und den letzten klaren Ruf: Wir müssen alle gemeinsam gegen Rechts kämpfen, das darf nie wieder geschehen“. Man müsse klipp und klar gegen diese rechten Positionen vorgehen, „es darf nie wieder passieren, dass so etwas in dieser Republik stattfindet“.

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KSK – die rechte Speerspitze der Bundeswehr

Beim Kommando Spezialkräfte konnten sich rechte Akteure an zentralen Stellen etablieren. Meine Analyse in der Onlineveranstaltung der Linken Baden-Württemberg:

KSK – die rechte Speerspitze der Bundeswehr

Die Zeiträume des Bekanntwerdens rechter Vorfälle beim KSK werden immer kürzer. Nun hat ein Hauptmann die Zustände im KSK in einem Brief an die Verteidigungsministerin geschildert. Insbesondere der Bereich der KSK-Ausbildung ist seinen Schilderungen zufolge geprägt von der Erzeugung von „Kadavergehorsam“ und über das Bild der Inneren Führung weit hinausgehenden Methoden. Das KSK scheint an wichtigen Stellen durchsetzt von Neonazis.Hinzu kommt die Verstrickung mehrerer KSK-Soldaten in das rechtsterroristische Hannibal-Netzwerk, das paramilitärische Trainings durchführte, Waffenlager anlegte und auf die Ermordung politischer Gegner*innen hinarbeitete.Dagmar Uhlig unterhält sich mit dem Bundestagsabgeordneten Tobias Pflüger, seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Alexander Kleiß darüber, welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden müssten, um die besorgniserregenden Missstände zu beheben. Tobias Pflüger fordert als langjähriger Kritiker der „Eliteeinheit“ die Auflösung des KSK.

Gepostet von DIE LINKE. Baden-Württemberg am Freitag, 26. Juni 2020