Rede in Breisach: Protest gegen AKW-Fessenheim

Folgende Rede habe ich bei den tapferen Gegner*innen des AKW-Fessenheim am 21. August 2017 gehalten:

Hallo Miteinander,

zuerst einmal ganz herzlichen Dank, dass ihr regelmäßig hier seid. Es ist ja so, dass wenn man sich die bundesweite Anti-Atom-Bewegung anguckt, es nicht unbedingt so ist, dass nach wie vor die Fahnen hochgehalten werden für Anti-Atom-Aktionen. Insofern ist es einfach toll, dass ihr regelmäßig hier seid. Wenn ich es richtig gelesen habe, seit mindestens 2011 jeden Montag – und das ist schon sehr, sehr beeindruckend.

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Ich unterstütze den „Plan B“ der DGB-Jugend

Als Kandidat für die Bundestagswahl wurde ich von der DGB-Jugend zu gewerkschafts-jugendlichen Themen befragt. Klare Sache: ich unterstütze alle Anliegen der Gewerkschafts-Jugenden und hoffe, dass wir gemeinsam für Punkte wie Ausbildungsgarantie, ein auskömmliches BAföG und eine Vermögenssteuer ein. Hier könnt ihr die Forderungen nochmal im Detail nachlesen.

Bundesparteitag in Hannover

Am kommenden Wochenende findet in Hannover unser Bundesparteitag statt. Ich bin mir sicher: DIE LINKE wird in Niedersachsen mit großer Mehrheit ein gutes Programm für die Bundestagswahl verabschieden. Wir kämpfen für eine friedlichere und gerechtere Welt, für Umverteilung, gegen den Rechtsruck und für eine echte soziale Politik. Die gibt es nur mit der LINKEN und ich freue mich mit diesen Inhalten im Wahlkampf in Freiburg durchzustarten!

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https://www.youtube.com/watch?v=-Q39kDrH6p8

Sicherheitskonferenz 2017: Stelldichein der Mächtigen

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat die neue US-Regierung von Donald Trump ihren ersten großen Auftritt in Europa.

Traditionell findet die sogenannte Sicherheitskonferenz in München statt. Die Konferenz hat sich aus der »Wehrkundetagung« entwickelt und ist zum Stelldichein der Mächtigen und Regierenden dieser Welt geworden. Dort wird, vor allem aus der Sicht der westlichen Regierungen – Geo- und Militärpolitik diskutiert. Unter dem früheren Leiter Horst Teltschik war die LINKE bei dieser Sicherheitskonferenz nicht zugelassen. Unter dem neuen Leiter Wolfgang Ischinger wurde das LINKE-Verbot zwar aufgehoben, doch der Zugang zur Sicherheitskonferenz bleibt Regierungs-, Militär- und WirtschaftsvertreterInnen sowie Abgeordneten vorbehalten. „Sicherheitskonferenz 2017: Stelldichein der Mächtigen“ weiterlesen

Erklärung von Tobias Pflüger zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr

Nur kurz zur politischen oder rechtlichen Klarstellung: Auslandseinsätze der Bundeswehr sind bzw. wären jederzeit sofort durch einen (mehrheitlichen) Beschluss des Bundestages beendbar. Dies regelt u.a. § 8 des Parlamentsbeteiligungsgesetzes, das so genannte ‚Rückholrecht‘. Sämtliche Beteiligungen der Bundeswehr im Rahmen der UN, NATO, EU oder OSZE – auch die ohne Mandat des Bundestages – können bzw. könnten – per Beschluss des Bundestages – beendet werden, vorausgesetzt, es ist politisch gewollt. Darüber hinaus gibt es keine Verträge, die zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr zwingen.

Die Bundeswehr selbst schreibt auf ihrer Homepage: „Angenommen, das Parlament würde dem Antrag auf Verlängerung des Einsatzes nicht zustimmen, so müsste er beendet werden. Widerruft das Parlament seine Zustimmung zu einem Einsatz, gilt das Gleiche. Dieser Widerruf ist jederzeit möglich. Das Parlament kann einen Antrag der Bundesregierung entweder im Ganzen zustimmen oder ablehnen. Einzelne Änderungen sind nicht möglich.“

DIE LINKE hat sich im Grundsatzprogramm klar programmatisch festgelegt: „Wir fordern das sofortige Ende aller Kampfeinsätze der Bundeswehr. Dazu gehören auch deutsche Beteiligungen an UN-mandatierten Militäreinsätzen.“ Und: „An einer Regierung, die Kriege führt und Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland zulässt, die Aufrüstung und Militarisierung vorantreibt, die Privatisierungen der Daseinsvorsorge oder Sozialabbau betreibt, deren Politik die Aufgabenerfüllung des Öffentlichen Dienstes verschlechtert, werden wir uns nicht beteiligen.“

Gerade in einer Zeit, in der Bundespräsident Joachim Gauck es ständig für erforderlich hält, „auch zu den Waffen zu greifen“, ist eine LINKE als klare und eindeutige Antikriegspartei im Bundestag und auf der Strasse unbedingt notwendig, und dazu gehört die Forderung nach einem Ende der Auslandseinsätze der Bundeswehr!

Berlin, 23.06.2014