Die NATO weiß nicht, wo sie strategisch hin will, rüstet aber weiter


Die NATO ist strategisch schwer zerstritten. Das eine NATO-Mitglied Türkei führt einen völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien, das andere NATO-Mitglied USA kündigt im Alleingang Abrüstungsverträge. Und es wird weiter aufgerüstet, jetzt sogar gegen China, das erstmals als Bedrohung eingestuft wird. Absurd: Das Bündnis hat den Nordatlantik im Namen, nicht das Südchinesische Meer. So hat die NATO hoffentlich keine Zukunft.

Im Interview mit der tagesschau habe ich nochmal deutlich gemacht, warum schon der NATO-Ansatz, Rüstungsausgaben an das Bruttoinlandsprodukt zu koppeln, völlig verfehlt ist. Und: Das Zwei-Prozent-Ziel ist nicht verbindlich. Es ist eine politische Entscheidung, ob Deutschland seinen Militärhaushalt erhöht und Milliarden (bis zu 85 Milliarden Euro!) in irrsinnige Rüstungsprojekte steckt. Oder das Geld für Sinnvolleres ausgibt.

“Crimea will not happen again”

Interview with DW, The Day, 12.03.2019

DW: Twenty years after the expansion eastward, to talk about that, I am joined here at the big table by Tobias Pflüger. He is a member of the German parliament for the left party. He also sits on the parliamentary defense committee. Mr. Pflüger, it’s good to have you on the program. You know they say „hindsight is always 20/20“, right. We are always smarter, we are always schlauer, as they say in German. Why is it a mistake for NATO to expand to the doorsteps of the former Soviet Union twenty years ago? „“Crimea will not happen again”“ weiterlesen