Rede im Bundestag: Zwei-Prozent-Rüstungsziel der NATO ablehnen!

Tobias Pflüger (DIE LINKE):

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben als Linksfraktion einen kurzen, klaren Antrag aufgesetzt – ich zitiere -:

Der Deutsche Bundestag lehnt die auf den NATO-Gipfeln von Wales und Warschau beschlossenen Planungen der NATO, dass alle Mitgliedsstaaten ihre Militärausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen sollen, ab.

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Fragestunde im Bundestag zu PESCO

In der Heutigen Fragestunde im Bundestag ging es unter anderem auch um die Frage der Ausgestaltung der PESCO. Dabei beteiligt sich auch die (Geschäftsführende-) Bundesregierung an mehreren Projekten im Rahmen der Vereinbarung. Nun wollte ich wissen wie hoch die Zusatzkosten dieser Projekte sein werden. Die Antwort wie immer wenig befriedigend. (Zu sehen ab Min 4:10).

 

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Rede im Bundestag: „NEIN zu Resolute Support“

Tobias Pflüger (DIE LINKE):

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In dieser Debatte wird sehr viel über die Evaluation von Bundeswehreinsätzen gesprochen. Könnten wir uns nicht einfach ernsthaft anschauen, wie die konkrete Lage in den Gebieten ist, wohin Sie die Bundeswehr schicken, und erst dann konkret Entscheidungen treffen? Ich habe den Eindruck, in der Debatte reden alle von Evaluation, aber zustimmen werden Sie auf jeden Fall. So genau wollen Sie dann doch nicht wissen, was vor Ort passiert. Wir als Linke schauen uns die Situation sehr genau an und kommen zu dem Schluss: Es macht überhaupt keinen Sinn, Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan zu schicken. Deshalb sagen wir Nein zu diesem Einsatz. (Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der AfD)

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Rede im Bundestag: „NEIN zu Resolute Support“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.https://www.youtube.com/watch?v=L6Oo89q4WPw

Die heute beschlossene Verlängerung des Bundeswehr-Mandates für Afghanistan ist absurd! Erneut sollen 980 Soldat*innen in einen erfolglosen Einsatz geschickt werden. Die Ausbildung von Soldaten und Polizisten ist offensichtlich nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Mittlerweile verkaufen sogar hochrangige afghanische Offiziere Waffen, Treibstoff und Ausrüstung unter anderem an die Taliban, dabei sind sie es, die von der Bundeswehr ausgebildet worden sind.

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Rede im Bundestag: Entwicklungsperspektive für den Südsudan statt Bundeswehr

Meine gestrige Rede im Bundestag in der Debatte um den Bundeswehreinsatz im Südsudan im Rahmen von UNMISS in voller Länge:

Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Am Anfang eine Vorbemerkung von mir als neu gewähltem Abgeordneten. Wir diskutieren heute sage und schreibe sieben Bundeswehrmandate.

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