Schriftliche Frage zu Baltic Shooters

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Welche beruflichen Kontakte gab es zwischen KSK-Soldaten (KSK: Kommando Spezialkräfte) und dem Schießplatzbetreiber Frank T., dem die Firma „Baltic Shooters“ gehört, in den Jahren 2015 bis 2021 (bitte nach Datum und Art des Kontakts aufschlüsseln)?

Antwort des Parl. Staatssekretärs Thomas Silberhorn vom 05. Mai 2021:

Die Firma „Baltic Shooters“ wurde im Betrachtungszeitraum dreimal mit Schießausbildungsmaßnahmen für Soldaten des Kommandos Spezialkräfte beauftragt: Im Mai 2019 im Rahmen einer Truppenübung, im Mai 2018 mit einer Ausbildung „Sonderschießen mobile Lagen“ und im Juli 2018 mit einer „Schießausbildung mobile Lagen, Waffeneinsatz rund um das Kfz“. Dass es im Zusammenhang mit der Bereitstellung dieser Unterstützungsleistungen zu Kontakten zwischen Angehörigen des Kommandos Spezialkräfte und dem Inhaber der Firma „Baltic Shooters“, Frank T., gekommen ist, ist wahrscheinlich.

In den Jahren 2015, 2016 und 2017 haben zudem Soldaten des Kommandos Spezialkräfte jeweils an mehrtägigen Workshops für Schießtrainer von Spezialkräften bei der Firma „Baltic Shooters“ teilgenommen. Auch hier kann es zu Kontakten zwischen Angehörigen des Kommandos Spezialkräfte und dem Inhaber der Firma „Baltic Shooters“ gekommen sein.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btp/19/19226.pdf