Schriftliche Frage zum European Detect and Avoid System

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Welche Details kann die Bundesregierung zu Ort und Zeitpunkt von Tests einer „vollautomatische(n) Kollisionsvermeidungsfunktion“ mitteilen, die eine Integration der Eurodrohne in das zivile Flugverkehrsmanagementsystem unterstützen und nach gegenwärtigem Stand mit einer Dornier 228 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und einer Falco Xplorer der Firma Leonardo erfolgen sollen (Antwort vom 16. März 2021 auf die schriftliche Frage der Abgeordneten Christine Buchholz auf Bundestagsdrucksache 19/27704), und wer ist daran beteiligt?

Antwort des Parl. Staatssekretärs Thomas Silberhorn vom 24.03.2021:

Das Projekt European Detect and Avoid System der Europäischen Kommission befindet sich in einer frühen Phase. Es können derzeit noch keine Aussagen zu Details gemacht werden. Sie befinden sich in Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten.

Die Durchführung des Projekts erfolgt durch ein Industriekonsortium unter Führung der schwedischen Firma Saab mit weiteren Konsortialpartnern. Beteiligt sind die deutschen Firmen Diehl, Hensoldt und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die spanische Firma Indra, die italienische Firma Leonardo und das „Centro Italiano Ricerche Aerospaziali“ sowie die französischen Firmen Safran, Thales und das „Office National d’Etudes et de Recherches Aérospatiales“.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btp/19/19217.pdf