Schriftliche Frage zur NATO Countering Unmanned Aircraft System Working Group

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Was ist der Bundesregierung über Tätigkeiten und Teilnehmende einer „NATO Countering Unmanned Aircraft System Working Group“ (NATO C-UAS WG) bekannt, die 2019 von den NATO-Verteidigungsministerinnen und -ministern zur Erarbeitung praktischer Maßnahmen für die Bekämpfung von Drohnen der Klasse I (Mikro-, Mini- und Kleindrohnen) eingerichtet wurde, und welche Beiträge hat die Bundeswehr bislang für die Gruppe geleistet?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Peter Tauber
vom 28. Januar 2021:

Die NATO Countering Unmanned Aircraft System Working Group (kurz: NATO C-UAS WG) hat erstmals am 18. März 2019 getagt. Sie wird durch die Emergency Security Challenge Division in Kooperation mit der Defence Investment Division im NATO International Staff unter dem Schirm des Air Missile Defence Committees durchgeführt. Aufgabe und Ziel der NATO C-UAS WG ist es, vor dem Hintergrund der festgestellten rasant ansteigenden Nutzung von NATO Class I UAS (Klein- und Kleinstdrohnen) sowie einer diesbezüglichen potenziellen Gefährdung durch Terroristen, aber auch durch staatliche und nichtstaatliche Akteure, die Expertise der NATO zu bündeln. Es werden dabei die drei Themenfelder Technologien, Verfahren und Personal betrachtet. Teilnehmer an der NATO C-UAS WG sind sämtliche NATO-Mitgliedstaaten. Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) leistet in diesem Rahmen Beiträge durch regelmäßige Teilnahme auf Referentenebene und ergänzend anlassbezogen durch Entsendung von Vertretern aus dem nachgeordneten Bereich des BMVg.

Quelle: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/263/1926311.pdf