Schriftliche Frage zur HERON TP

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Unter welchen Bedingungen ist die nun doch aus Israel stammende kommerzielle Kryptierung der bewaffnungsfähigen Drohne HERON TP durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassen worden (Antwort auf die Schriftliche Frage der MdB Christine Buchholz 12/406 vom 9. Dezember 2020), und haben die israelischen Anbieter hierzu vollumfänglich die für die deutschen Systeme genutzten Kryptoalgorithmen offengelegt, wozu die Bundesregierung in der Vergangenheit schrieb, dies sei „erfahrungsgemäß bei ausländischen Produkten schwierig“ (Bundestagsdrucksache 18/9857, Antwort auf Frage 17)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Silberhorn vom 7. Januar 2021:

Die in der Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 11/406 der Abgeordneten Christine Buchholz vom 9. Dezember 2020 genannte Verschlüsselung des Datenlinks zwischen Bodenkontrollstation und Luftfahrzeug genügt den Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zur Gewährleistung des nationalen Schutzbedarfs der übertragenen Informationen.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/19/257/1925731.pdf