Schriftliche Frage zur Heron 1

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Welche Kosten entstanden für die Beschaffung und das anschließende, jährlich verlängerte Leasing der Drohnen „Heron 1“ ab 2010 in Afghanistan und ab 2016 in Mali (bitte für jedes Jahr einzeln ausweisen), und wie wirkten bzw. wirken sich die mittlerweile mindestens vier Abstürze der „Heron 1“ auf die jährliche Neuverhandlung des Vertrages mit dem Hauptauftragnehmer Airbus aus (Plenarprotokoll 19/194, Mündliche Frage 13 des MdB Andrej Hunko)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Silberhorn vom 22. Dezember 2020:

Die mit der Heron 1 implementierte Fähigkeit zur abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes wird über Betreiberverträge bereitgestellt. Es wurden daher keine Drohnen beschafft. Bei der Zusammenstellung der Kosteninformationen für diese Dienstleistungen handelt es sich gemäß Vertragsanlage 17-2 der Betreiberverträge (Vertraulichkeitsvereinbarung) um kommerzielle Informationen, sogenannte „Confidential Information“. Daher wird die Zusammenstellung in einem separaten, als „VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ eingestuften Dokument, bereitgestellt.*

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/19/255/1925571.pdf