Schriftliche Frage zum Kompetenzzentrum Krisenfrüherkennung

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Welche Kosten entstehen dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) für das am 1. Oktober 2020 zusammen mit der Universität der Bundeswehr München gestartete „Kompetenzzentrum Krisenfrüherkennung“ (KompZ KFE) in Neubiberg (Pressemitteilung des BMVg vom 9. Dezember 2020), und welche „IT Instrumente“ zur quantitativen Krisen- und Konfliktforschung mithilfe von Advanced Analytics und Künstlicher Intelligenz sollen in der dreijährigen Pilotphase erprobt werden, um auf Grundlage verschiedener Informationen und Datenquellen Prognosen zur „Eskalationswahrscheinlichkeit von Krisen“ zu erstellen (bitte Hersteller und Produkt nennen bzw., sofern diese noch nicht feststehen, die Anforderungen der Bundeswehr an die Technik beschreiben)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Silberhornvom 16. Dezember 2020:

Das Kompetenzzentrum Krisenfrüherkennung soll wissenschaftliche Forschungsansätze und Methoden, z. B. aus dem Bereich des maschinellen Lernens, für die quantitative Krisen- und Konfliktforschung identifizieren und erproben. Dabei soll die Eignung für eine IT-Unterstützung in der Krisenprävention untersucht werden.

Für die Pilotphase sind Haushaltsmittel in Höhe von rund 4,2 Mio. Euro veranschlagt. Am Ende der Pilotphase erfolgt eine Evaluation des Kompetenzzentrums.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/19/254/1925435.pdf