Schriftliche Frage zu Ermittlung wegen fehlender Munition beim KSK

Frage von Tobias Pflüger an die Bundesregierung: Welche Stellen führen nach Kenntnis der Bundesregierung aktuell die Ermittlungen zur Aufklärung des Verbleibs eines Fehlbestands von 62 Kilogramm Sprengstoff und zehntausenden Schuss Munition beim Kommando Spezialkräfte (KSK), und inwiefern prüfte die Generalbundesanwaltschaft, das Verfahren an sich zu ziehen (vgl. www.swp.de/politik/inland/_gefaehrdungspotenzial_-kramp-karrenbauer-besorgt-ueber-vermisstenksk-sprengstoff-47482224.html)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Peter Tauber vom 27. Juli 2020:

Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln im Rahmen ihrer Zuständigkeit. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof steht in engem Austausch mit der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und prüft seine Zuständigkeit fortlaufend. Zudem haben die Bundesministerin der Verteidigung und der Generalinspekteur gemäß der Oberleuteunterrichtung vom 30. Juni 2020 eine zusätzliche Generalinventur im Verband angeordnet. Mit Vorliegen der Überprüfungsberichte wird das Parlament zu Jahresbeginn 2021 über deren Ergebnisse informiert.

Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/19/213/1921374.pdf