Neonazis in der Bundeswehr. Neuer Anstrich für das KSK

[…] Der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, Tobias Pflüger, kann dem Vorschlag nichts abgewinnen. »Der Aufbau eines zweiten Standortes – wie von der CDU vorgeschlagen – wird das systemische Problem des KSK nicht lösen«, erklärte er am Montag gegenüber jW. Eine »kampforientierte, sich selbst als Elite verstehende Einheit« werde nicht weniger anziehend für Rechte, »wenn es mehrere Standorte davon gibt«. Pflüger wiederholte seine Überzeugung, dass das KSK nicht reformierbar ist (siehe jW vom 22.6.). »Das einzig richtige, was Kramp-Karrenbauer heute machen kann, ist die Auflösung des KSK einzuleiten«, sagte der Linke-Politiker. […]

Aus: junge welt, 30.06.2020