Uniklink-Warnstreik – Mehr von Euch ist besser für alle! Solidarität mit den Beschäftigten der Uni-Klinik.

„Ich stehe zu hundert Prozent hinter der Forderung der Beschäftigten in den Uniklinika nach einem Tarifvertrag für Entlastung und mehr Personal. Der Warnstreik ist die richtige Antwort auf die Untätigkeit der Arbeitgeber“, so Tobias Pflüger, Bundestagsabgeordneter der LINKEN in Freiburg.

Seit Juli gab es immer wieder Angebote von Seiten der Gewerkschaft ver.di über einen Tarifvertrag zu verhandeln doch die Arbeitgeber versuchten mit allen möglichen Tricks – bis hin zu einstweiligen Verfügungen – einen Streik zu verhindern. „Auch das neue, sogenannte Angebot ist ein schlechter Witz. 100 Pflegekräfte mehr auf vier (!) Kliniken lösen das Problem nicht. Auch die zusätzlich vorgeschlagene tarifliche Pausenregelung ist lächerlich: diese Regelungen bestehen bereits gesetzlich und können eben angesichts des Personalnotstands nicht eingehalten werden!“, so Pflüger weiter.

DIE LINKE fordert als Sofortmaßnahme von der Bundesregierung die Finanzierung von 100.000 neuen Pflegekräften, und eine faire gesetzliche Personalbemessung. „Alle Parteien haben im Wahlkampf und bei den Jamaika-Sondierungen immer wieder durchblicken lassen, wie wichtig ihnen die Pflege ist. Als LINKE sagen wir daher: wem wirklich etwas an der Pflege liegt, der kann auch in Zeiten einer geschäftsführenden Regierung sofort handeln und eine faire, gesetzliche Personalbemessung beschließen. Die Beschäftigten müssen den Druck aufrecht erhalten. Sie haben meine volle Solidarität“, so Pflüger abschließend.