detektor.fm – Podcast: Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr?

Letzte Woche habe ich mit detektor.fm über das Thema „Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr?“ gesprochen.
„Zum Beispiel bei den USA ist es so, dass die Drohnenkriegsführung ein ganz wesentliches Moment ist, um in Kriegen quasi Gegner direkt auszuschalten und wir wissen, dass es dabei zu sehr breiten, sehr umfangreichen „Kollateralschäden“ kommt. Sprich: Zivilisten, die dabei zusätzlich umgebracht werden.
Dieses Szenario, das uns die Bundeswehr rauf und runter erzählt, dass man angeblich Angriffswaffen zum Schutz von Soldaten braucht, ist tatsächlich ein inzwischen eher ärgerliches Märchen.“
Den ganzen spannenden Podcast zum Thema findet ihr hier. 

Zur Wiederaufnahme der EU-Militärmission in Mali

[…] Linken-Abgeordneter Tobias Pflüger erneuerte seine Forderung nach Abzug der Bundeswehr aus Mali, da das EU-Mandat eine Ausbildung der malischen Streitkräfte „unter Kontrolle der legitimen Zivilregierung“ vorsehe: „Erkennt die Bundesregierung die Putschisten nun als legitime Regierung an?“ […]

Aus: taz, 22.10.2020

Der bewaffneten Drohne (k)eine Chance

[…] „Unbemannte, bewaffnete Systeme, die ferngesteuert werden, sind ein Schritt hin zur automatisierten Kriegsführung“, sagte Tobias Pflüger, Sprecher der Linken im Verteidigungsausschuss, dem Neuen Deutschland. „Bewaffnete Drohnen sind Angriffswaffen. So deutlich muss das gesagt sein!“ Gegenüber der ARD meinte Pflüger: „Wir wissen, dass damit die Einsatzschwelle deutlich niedriger wird. Wir sagen: nicht die Büchse der Pandora öffnen.“ […]

Aus: ZEIT online, 21.10.2020